Steuerfalle „Schenkung“: Nachversteuerung des Familienheims bei Eigentumsaufgabe

 
 Familien im Steuerrecht

Schon wieder ein unglaublicher Fall um genauer zu sagen eine Steuerfalle!
Hier geht es explizit um den Fall einer Nachversteuerung des Familienheims bei Eigentumsaufgabe innerhalb einer Schenkung.

Nach Todesfall, wenn das Objekt weiterhin vom überlebenden Ehegatten genutzt wird und für eigene Wohnzwecke genutzt wird, sind Sie von der Erbschaftssteuer befreit.
Bekanntermaßen ist ja der Erwerb des selbstgenutzten Eigenheims von Todes wegen von der Erbschaftsteuer befreit, wenn das Objekt weiterhin vom überlebenden Ehegatten für eigene Wohnzwecke genutzt wird. Wenn aber innerhalb von 10 Jahren nach Erbfall das Grundstück unentgeltlich z. B. bei einer vorweggenommenen Erbfolge und das Objekt an das Kind weiter gegeben wird, welches dieses für seine Wohnzwecke nutzt, entfällt der Freibetrag! Dieser Fall sollte von Ihnen unbedingt vermieden werden. Es gibt eine mögliche Lösung hierfür, wenn der Elternteil gegen eine entgeltliche lebenslange Rentenzahlung erworben wird. Lassen Sie sich unbedingt bevor Sie eine Veränderung der Besitzverhältnisse von einem fachkundigen Steuerberater beraten.

Am Rande noch ein interessanter Hinweis: Wenn das Kind das Elternhaus selbst nutzt, durch ein Erbe und eine Renovierung durchgeführt wird ist der Freibetrag zulässig sollte aber die Renovierung mehr als 3 Jahre dauern, so wird dieser nicht mehr gewährt.

Viele Grüße von Ihrem Steuerberater Bernd Streckmann
 

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