Mythos Gewerbesteuer

 
 Steuerrecht

Die Gewerbesteuer ist die von den Gemeinden erhobene Steuer auf erwirtschaftete Gewinne.

Seit 2008 ist diese nicht mehr als Betriebsausgabe abziehbar – sie darf also Ihren Gewinn nicht mindern. ABER: ein großer Teil wird wie eine Vorauszahlung auf die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer angerechnet. Und bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften wird bei der Ermittlung des so genannten Gewerbesteuermessbetrages ein Freibetrag von 24.500 € von Ihrem Gewinn abgezogen. Dieser Messbetrag wird bundeseinheitlich ermittelt. Auf diesen wendet jede Gemeinde ihren eigenen Hebesatz an. Ein kleines Beispiel: Messbetrag EUR 1.000, Hebesatz Stadt Ratingen 400%, damit beträgt die Gewerbesteuer EUR 4.000. Als Vorauszahlung (s.o.) werden (im gesamten Bundesgebiet) 380% angerechnet, im Beispiel oben also EUR 3.800. Es verblieben EUR 200 als finale Belastung. Ein Messbetrag von EUR 1.000 bedeutet einen Gewinn nach Freibetrag von gut EUR 28.500. Die eben genannte finale Belastung erhöht sich, je höher der städtische Hebesatz ist. In Düsseldorf sind es 440%, in Köln schon 475%. Aber selbst in Duisburg mit 520% ist die Belastung mit EUR 1.400 noch erträglich.

Bitte entschuldigen Sie die vielen Zahlen – aber ich finde sie verdeutlichen das System ganz gut. Und selbstverständlich stehen wir gerne für Ihre individuellen Fragen zur Verfügung.

Ihr Kanzlei Team Bernd Streckmann

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