Das besondere Kirchgeld

 
 Familien im Steuerrecht

Neben der Kirchensteuer, die als Zuschlag zur Einkommensteuer erhoben wird, gibt es in glaubensverschiedenen Ehen auch noch das besondere Kirchgeld.

Dieses wird immer dann erhoben, wenn der gut verdienende Ehegatte nicht in der Kirche ist und nur der Ehegatte mit geringem oder gar keinem Einkommen einer Kirche angehört. In diesen Fälle lassen die Kirchensteuergesetze (ja, die gibt es für jedes Bundesland) zu, dass in Abhängigkeit von der Höhe des gemeinsamen Einkommens ein besonderes Kirchgeld erhoben wird. Damit soll verhindert werden, dass man nur in der Kirche ist, um z.B. einen Kindergartenplatz zu bekommen, aber keine Abgaben zahlt, da nur der Partner in der Kirche ist, der sich um die Kinderbetreuung und den Haushalt kümmert. In derartigen Fällen sollte man sehr genau rechnen – es kann durchaus sein, dass hier Einzelveranlagungen der Ehegatten zu einer geringeren Abgabenbelastung führen als die normalerweise günstigere Zusammenveranlagung.

Denn bei Einzelveranlagungen gibt es kein besonderes Kirchgeld. Ja unser Steuerecht ist immer wieder für Überraschungen gut. Es grüßt Ihre Streckmann Steuerberatung

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